Geschichte

1961 - 2011

Frau Susi Locher, ausgebildete Pianistin und Eurythmistin, gab verschiedene Kindereurythmiekurse. Dadurch kam sie mit engagierten Eltern, deren Kinder in ihrer Entwicklung Besonderheiten aufwiesen und nicht in eine Regelschule gehen konnten, in Kontakt und wurde von ihnen angefragt, ihre Kinder zu unterrichten.

1961

Susi Locher entschloss sich, zusammen mit Marianne Fahl eine anthroposophisch-heilpädagogische Schule zu gründen. Mit fünf Schüler und Schülerinnen begann der Unterricht zuerst in der Wohnung von Frau Susi Locher, anschliessend dann in dem kleinen Bauernhaus an der Holligenstrasse im Fischermättli. 1964 Die Einführung der obligatorischen Invalidenversicherung hatte zur Folge, dass man mit Subventionen der Invalidenversicherung und der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern die Schule finanzieren konnte. Dazu wurde der Verein Christophorus Schule Bern gegründet. In der Zwischenzeit waren es bereits 12 Kinder, und im kleinen Bauernhaus wurden zusätzliche Räume ausgebaut.

1975

Als die letzten geeigneten Räume des Bauernhauses umgebaut wurden und die Schülerzahl bereits auf 40 angewachsen war, mussten Schulräume ausserhalb dazu gemietet werden. Bald einmal reichten auch diese nicht mehr aus. 1978 Mit Hilfe des Kantons Bern fand man im unterbelegten Schwesterntrakt des ehemaligen Säuglingsspitals in der Elfenau die benötigten Räumlichkeiten, in einer wunderschönen Umgebung.

1980

Der „Verein zur Förderung geistig Behinderter, Region Bern“ welcher bisher zwei heilpädagogische Kindergärten führte, übergab je einen Kindergarten der HPS Bern und der Christophorus Schule Bern. Für diesen Kindergarten fehlten in der Elfenau die Räumlichkeiten. An der Thormannstrasse fand die Gruppe mit 6 Kindern in einem städtischen Kindergarten Unterschlupf.

1982

Mit der Umstrukturierung vom Säuglingsspital zum Krankenheim Elfenau wurde die Mütterschule geschlossen. Dadurch konnte die Christophorus Schule Bern die Räume der Mütterschule übernehmen. Der ausgelagerte Kindergarten zügelte in die Elfenau und ein zweiter Kindergarten konnte eröffnet werden.

1984

Bald einmal entstand eine Werkklasse für Jugendliche, die noch keine Anschlussmöglichkeit gefunden hatten.

1989

Eltern und Lehrkräfte initiierten einen Entlastungsdienst. Die GEF und die IV unterstützten das Projekt mit der Auflage, dass es max. drei Plätze hat und dass die Kinder der drei Sonderschulen, HPS Bern, Nathalie Stiftung Gümligen und der Christophorus Schule Bern, aufgenommen würden. 2001 Mit der Eröffnung einer zusätzlichen Klasse entstanden weitere Raumprobleme, welche eine immer grössere Herausforderung darstellte. Die Schule hatte nun für 50 bis 60 Kinder und Jugendliche zwischen 4 bis 18 Jahren Platz, aufgeteilt in 10 Gruppen. Die Schule suchte in der näheren Umgebung nach neuen Teillösungen.

2003

Die überraschende Kündigung durch den Vermieter zwang uns, nach einem neuen Standort Ausschau zu halten.

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