Therapien

Allgemeines

Neben dem Schulunterricht, dem bei uns breiter Raum gegeben wird, versuchen wir in der Morgenfeier, bei den Jahresfesten und ähnlichen Veranstaltungen, den Kindern Zugang zum allgemeinen Kulturleben zu verschaffen. Hier wird nicht die Behinderung, sondern das Kind als Gesamtmensch angesprochen.

Bei der individuellen Behinderung setzen die Therapien an. Therapie beginnt, wo die Möglichkeiten des regulären Unterrichts nicht ausreichen, um genügend auf die speziellen Bedürfnisse eines Kindes einzugehen und wird einzeln oder in Gruppen durchgeführt.

Da in einer heilpädagogischen Schule alle Kinder in irgendeiner Form einen psychomotorischen Entwicklungsrückstand haben, ist die Kenntnis der normalen Entwicklungsschritte des Kindes sehr wichtig. Neben dem Wahrnehmen der besonderen Fähigkeiten ist für die gezielte Förderung eines Kindes mit einer Behinderung das Erkennen essentiell, wo und weshalb Erfahrungen nicht zu komplexeren Fähigkeiten entwickelt werden können. An diesem Punkt setzen die therapeutischen Massnahmen an. Sie sollen dem Kind durch die besonderen Möglichkeiten und die intensive Förderung innerhalb der Therapie helfen, seine Fähigkeiten weiter zu entwickeln.

Die Therapiebesprechung

Zur Therapiebesprechung treffen sich bei Schuleinritt und dann in regelmässigem Abstand Eltern, Lehrkraft, TherapeutInnen und Schularzt und tauschen sich aus über den Entwicklungsstand und die besonderen Probleme des Kindes vom pädagogischen und medizinisch-therapeutischen Standpunkt. Daraus ergeben sich einerseits die speziellen Förderziele für den Unterricht sowie auch die therapeutischen Massnahmen, die in differenzierter und abgestimmter Form für das Kind aus den unten aufgeführten Therapien entwickelt werden sollen. Eine ärztliche, pädagogische, örtliche und zeitliche Zusammenarbeit mit externen Therapieangeboten und der Schule ist möglich.

In der Zusammenarbeit von Schularzt/-ärztin, LehrerInnen und TherapeutInnen hilft uns der Dialog zwischen der anthroposophischen Heilpädagogik Rudolf Steiners und den allgemein anerkannten heilpädagogischen Grundsätzen eine gemeinsame Sprache zwischen Medizin, Kunst und Pädagogik zu finden. Mit dem Ziel die uns anvertrauten SchülerInnen bestmöglich zu fördern und zu bilden.

Datailierte Angaben zur Therapiebesprechung finden Sie in der Elternmappe.