Insieme

Verein zur Förderung Geistig Behinderter
Region Bern
Seminarstrasse 7, Postfach 8607
3001 Bern
031 351 80 12
info@insieme-bern.ch
www.insieme-bern.ch

Insieme 21

Insieme 21
Vereinigung Eltern von Kinder mit Down-Syndrom
Regionalgruppe Bern
Sandra Hanke Ehlers
CH 3014 Bern
031 331 15 75
079 745 08 26
www.insieme21.ch
sandra.hanke@insieme21.ch

Pro Infirmis

Pro Infirmis

Beratungsstelle für Behinderte (Informations- und Koordinationsstelle)
Brunngasse 30
Postfach
3000 Bern 7
Te. 031 313 57 57
bern@proinfirmis.ch
www.proinfirmis.ch

Nathalie-Stiftung

Beratungsstelle für Autismus und Geistige Behinderung
Worbstrasse 316
3075 Gümligen
031 958 19 49
sekretariat@nathaliestiftung.ch
www.nathaliestiftung.ch

AUTISMUS SCHWEIZ Elternverein

Rue de Lausanne 91
CH-1700 Fribourg / Schweiz
026 321 36 10
sekretariat@autism.ch
www.autismus.ch

Weiterführende Institutionen

Verzeichnis von weiterführende Institutionen:
Internet-Datenbank WABE
Übersicht zum Platzangebot in den Bereichen Arbeit, Wohnen, Schulung
www.wabe.ch

EDSA Schweiz, Vereinigung der Eltern von Kindern mit Down-Syndrom

ist Plattform für Information, Erfahrungsaustausch, Weiterbildung, Beratung in persönlichen und rechtlichen Fragen.
Kontakt:
EDSA Schweiz
Sekretariat
3000 Bern
Tel: 031 972 58 70
info@edsa.ch
www.edsa.ch 

Freizeittreff Domino

Der Freizeittreff steht allen geistig behinderten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen des Kantons-, der Stadt- und der Region Bern offen (auch Rollstuhlabhängigen).

Freizeittreff Domino
Seminarstrasse 7
3006 Bern
Tel. 031 352 70 77
info@domino-treff.ch
www.domino-treff.ch

Entlastungsdienst des Kantons Bern

Schwarztorstrasse 32
Postfach 6031
3001 Bern
031 382 01 66
info@entlastungsdienst-be.ch
www.entlastungsdienst-be.ch

Halliwick Schwimmmethode

Wassergewöhnung speziell für Kinder mit cerebralen Bewegungsstörungen oder anderen Behinderungen

Auskunft erteilt
Vereinigung Cerebral Bern
Bösingenfeldstr. 19
3178 Bösigen
031 505 10 49 oder www.cerebral-bern.ch
Kursleitung Frau U. Matile, 079 324 96 70

PluSport

Behindertensport Kanton Bern
Kontakt: Beat Camenzind
Linckweg 8
3052 Zollikofen
031 331 65 32
Plusport.bern@bluewin.ch
www.plusport.ch

elpos Bern

Die Lobby für POS/AD(H)S Kinder und ihre Angehörige
Deutschfreiburg und Oberwallis
Miriam Geronimi
Sickingerstr. 6
3014 Bern
031 305 52 55
bern@elpos.ch
www.elposbern.ch

Känguru Verein für Eltern frühgeborener Kinder

Anne Baumgartner
Brunnenweg 14
3053 Münchenbuchsee
031 869 00 00
anne.baumgartner@gmx.ch
www.fruehgeborene.ch

Vereinigung Cerebral Bern

Sabine von Niederhäusern
Hohmadpark18
3604 Thun
033 438 32 16
info.be@vereinigung-cerebral.ch
www.vereinigung-cerebral.ch
www.cerebral-bern.ch
www.cerebral.ch

Rechtsdienst

für behinderte Menschen und ihren Angehörigen
Mühlemattstrasse 14a
3007 Bern
031 370 08 35
www.inclusion-handicap.ch

ParEpi

ParEpi
Schweizerische Vereinigung der Eltern epilepsiekranker Kinder
Seefeldstrasse 84
8008 Zürich
043 488 65 60
www.epi-suisse.ch

Spitex Bern Kinderpflege

Könizstrasse 60, Postfach 450
3000 Bern
031 388 50 50
info@spitex-bern.ch
www.spitex-bern.ch

Parentela CH

Forum für Eltern und Angehörige von seelenpflege-bedürftiger Menschen in anthroposophischen Institutionen
cgaegauf@compuserve.com
www.parentela.ch

ProCap

Eine nützliche Navigationshilfe durch den Paragrafen-Dschungel. Procap-Ratgeber für Eltern von Kindern mit Behinderung www.procap.ch

Kinderhütedienst bis zum 12. Lebensjahr

Entlastung bei Krankheit von Kinder oder Eltern.

Schw. Rotes Kreuz, Bern-Mittelland
Effingerstrasse 25
3008 Bern
Tel. 031 384 02 93
www.srk-bern.ch

Heilpädagogik und Physiotherapie

Auf dieser Seite finden Sie viele nützliche Links zu Literatur und Websites von ganz verschiedenen Behinderungen mit entsprechende Therapiemöglichkeiten.
www.heilpaed.ch

Hippotherapie

Was ist das. Schweizerische Vereinigung für Hippotherapie mit einem Verzeichnis aller Therapiestellen.
www.hippotherapie-k.org

Therapiehof Schwand

Stiftung Therapiehof Schwand
Schwand 6
3110 Münsingen
031 721 96 26
info@therapiehof.ch
www.therapiehof.ch

Denk an mich

Ferien für Menschen mit einer Behinderung.

Stiftung Denk an mich
Brunnenhofstrasse 22
Postfach
8042 Zürich
Tel. 044 366 13 13 (Montag - Donnerstag: 9 - 12 Uhr)
Fax 044 366 13 12
info@denkanmich.ch
www.denkanmich.ch

ABü Assistenzbüro

Der Verein Assistenzbüro wurde Ende 2012 gegründet. Er bezweckt die Förderung und Weiterentwicklung von Assistenzmodellen in der Schweiz. Das Assistenzmodell ermöglicht Menschen mit Behinderungen, die bei der Bewältigung alltäglicher Lebensverrichtungen auf persönliche Hilfe angewiesen sind, ihr Leben mit Assistenz selbstbestimmt und eigenverantwortlich zu gestalten. Im Sinne der Selbsthilfe sind bei ABü sowohl im Vorstand wie in der Geschäftsstelle ausschliesslich Menschen mit Behinderungen tätig.

Assistenzbüro ABü
c/o Image Factory AG
Dufourstrasse 28
2502 Biel/Bienne
Tel. 032 325 44 66
Fax 032 325 44 67
info@assistenzbuero.ch
www.assistenzbuero.ch

Reisebegleitung COMPAGNA

Schweizerische Zentrale
Eschenstr. 1
9000 St. Gallen
071 220 16 07
info@compagna-reisebegleitung.ch
www.compagna-reisebegleitung.ch

Reisefachstelle für Menschen mit einer Behinferung

Froburgstrasse 4
4600 Olten
062 206 88 35
info@mis-ch.ch
www.mis-ch.ch

Curaviva

Der Dachverband für Heime und Institutionen in der Schweiz.

Hauptsitz Bern
Zieglerstrasse 53
Postfach 1003
3000 Bern 14
Telefon +41 (0)31 385 33 33
Fax +41 (0)31 385 33 34
info@curaviva.ch
www.curaviva.ch

Verband sozialer Institutionen Kanton Bern

SOCIALBERN
Melchenbühlweg 8
Postfach
3000 Bern 31
Tel. 031 939 15 30
info@socialbern.ch
www.socialbern.ch
 

Hier finden Sie uns

Anreise per Bahn

Mit der RBS S7 ab Bahnhof Bern bis Bolligen, 5 Min zu Fuss Richtung Bern.

Anreise per Auto

Autobahnausfahrt Wankdorf, Richtung Bolligen, beim 4. Kreisel links, nach 300m rechts Schulanlage Rothus.
Kostenpflichtige Parkmöglichkeiten gibt es beim Schulhaus und abends hinter dem Bahnhof Bolligen bei der Landi, in der Rothusstrasse, Rörswilstrasse und Gebwerbestrasse.
 

Transport zur Schule

Die Kinder werden mit einem Sammeltaxi zu Hause abgeholt zur Schule gebracht und nach Schulende zur abgemachten Zeit zurücktransportiert.

Die Kosten werden von der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern (GEF) übernommen.

Im Krankheitsfall benachrichtigen die Eltern das Taxi ab 07.00 und erneut, wenn das Kind wieder gesund ist. Für Arzt- und Zahnarzttermine bitten wir um rechtzeitige Information an die Schule und an das Taxi.

Die Kinder der Christophorus Schule Bern werden von Imhof Transporte gefahren. Die Fahrer und Fahrerinnen sind gut instruiert und leisten die Arbeit zum Teil schon viele Jahre.

Adresse:
Imhof Fahrschule & Transporte AG
Austrasse 119
3176 Neuenegg
Tel: 031 741 13 13
Fax: 031 741 67 70
Mail: info@imhof-transporte.ch
www.imhof-transporte.ch

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Elternforum

Das Elternforum bietet interessierten Eltern eine Plattform, sich über die Gemeinschaft betreffende sowie ideelle Themen auszutauschen und daraus entstehende Anliegen in die Schule einzubringen. Das Elternforum ermöglicht es, das bestehende, soziale und wirtschaftliche Netzwerk der Schule auszubauen und dadurch zusätzliche Ressourcen für den Schulbetrieb zugänglich zu machen. Im Weiteren unterstützt das Elternforum die Schulleitung und das Kollegium, indem es zum Beispiel bei Schulanlässen bestimmte Aufgaben übernimmt. Die nächsten Termine finden Sie in unserem Kalender. Den Flyer vom Elternforum können Sie hier downloaden.

 

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Finanzielle Beträge der Eltern

Die Schule wird durch Beiträge der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern (GEF) finanziert.

Nach den Vorgaben der Kantonalen Gesundheits- und Fürsorgedirektion haben die Eltern selber zurzeit folgende Beiträge zu leisten:

  • Beitrag an das Mittagsessen und die Mittagsbetreuung Fr. 9.50 pro Essen
  • Beitrag an die Kosten von Lagern Fr. 30.00 pro Tag sowie Reisekosten (ca. Fr. 70.00 - Fr. 90.00 / pro Lager)

 

Wenn ein Kind im REDB oder im Lager übernachtet, dürfen die Eltern die IV-Hilflosenentschädigung nicht beziehen.
Der jährliche Mitgliederbeitrag an den Verein Christophorus Schule Bern beträgt Fr. 30.00.

Diverses

Hilflosenentschädigung der IV
Versicherten, die auf regelmässige Hilfe bei den alltäglichen Verrichtungen und auf Pflege oder Überwachung angewiesen sind, steht eine Hilflosenentschädigung zu.

Intensivpflegezuschlag der IV
Minderjährige, die nicht in einem Heim leben und einer besonders intensiven Betreuung bedürfen, erhalten zusätzlich zur Hilflosenentschädigung einen Intensivpflegezuschlag.

Das Gesuch ist an die IV-Stelle zu richten. Auskunft erteilt der/die zuständige SachbearbeiterIn. Name und Telefonnummer finden sie auf ihrer IV-Verfügung.

Befreiung von Autosteuerpflicht

Wenn Sie selbst oder eine mit Ihnen im gleichen Haushalt lebende Person infolge Invalidität auf ein Motorfahrzeug angewiesen ist, kann eine Ausnahme von der Steuerpflicht geltend machen. Dazu muss ein Gesuch zusammen mit einer Kopie der aktuellen Verfügung der Hilfslosenentschädigung) eingereicht werden. Dieses ist an folgende Adresse zu richten:

Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons Bern
Kundendienst Finanzen
Postfach
3001 Bern

Ausweiskarte für Reisende mit einer Behinderung

Der Inhaber bzw. die Inhaberin dieser Ausweiskarte ist berechtigt, bei Fahrten auf Strecken der am direkten Personenverkehr beteiligten schweizerischen Transportunternehmungen, eine Begleitperson mitzunehmen. Der bzw. die Reisende mit einer Behinderung oder die Begleitperson muss einen gültigen Fahrausweis besitzen. Das Formular für die ärztliche Bescheinigung kann in der Schule bezogen werden.

Grundlage der Elternzusammenarbeit

Die Elterninformationsmappe beinhaltet:
Grundlagen der Zusammenarbeit: Eltern – Schule
Können Sie hier downloaden oder wird Ihnen auf Wunsch in Papierform überreicht
Anhang I / Formulare
Werden Ihnen persönlich beim Aufnahmegespräch überreicht
Übersetzungsangebot
Anmeldeformular der GEF, wenn nicht bereits ausgefüllt
Anmeldeformular CSB
Notfallblatt
Einverständnis zum Einholen von medizinischen Auskünften für den Schularzt
Beitrittserklärung zum Verein CSB
Bestätigung die Grundlagen der Zusammenarbeit Eltern-Schule zur Kenntnis genommen zu haben
Jährliche obligatorische Schulzahnuntersuchung
Anhang II / Leitbild, pädagogisches Konzept etc., Regelungen
Können Sie hier downloaden oder wird Ihnen auf Wunsch in Papierform überreicht
Leitbild
Heilpädagogisches Konzept
Förderplanung
Umgang mit Gewalt
Sexueller Übergriff
Elternzufriedenheit / Konfliktlösung / Bewerden
Absenzenregelung, freie Tage
Finanzieller Beiträge der Eltern
Datenschutz und Archivierung
Anhang III / Trägerschaft, Schulführung
Können Sie hier downloaden oder wird Ihnen auf Wunsch in Papierform überreicht
Trägerschaft, Schulführung
Interne Organisation der Schule
Statuten
Anhang IV / wichtige Hinweise, Adressen etc.
Können Sie hier downloaden oder wird Ihnen auf Wunsch in Papierform überreicht
Informationen über den Regionalen Entlastungsdienst Bern (REDB)
Elternforum 
Wichtige Hinweise 
Wichtige Adressen für die Eltern

Für fremdsprachige Eltern bietet die Schule Übersetzungshilfen in folgenden Sprachen an
Albanisch, Arabisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Bulgarisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Persisch, Protugiesisch, Russisch, Spanisch, Tamilisch, Türkisch, Vietnamesisch.

Schulzeiten / Absenzenregelung

Schulzeiten

Der Tagesablauf an unserer Schule gestaltet sich wie folgt:
08.30   Uhr      Gemeinsamer Morgenkreis aller Mitarbeitenden mit Tagesinformationen
08.35   Uhr      Übernahme der Schülerinnen und Schüler von den Taxis bis
09.00   Uhr      Morgenfeier, anschliessend Unterrichts- und Therapiezeit
12.00   Uhr      Mittagessen und Mittagspause
14.00   Uhr      Unterrichts- und Therapiezeit
16.00   Uhr      Übergabe der Schülerinnen und Schüler an die Taxis
Diese Zeiten gelten für Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag. Am Mittwoch ist um 11.00 Uhr Schulschluss.
Der Nachmittagsunterricht für die unteren Klassen regelt sich nach Absprache.

Absenzenregelung

Im Krankheitsfall benachrichtigen die Eltern die Schule resp. die Klassenlehrkraft. Das Taxi muss von den Eltern abbestellt und nach der Krankheit wieder organisiert/benachrichtigt werden.

Bei bevorstehenden Arzt- und Zahnarztterminen bitten wir um rechtzeitige Information an die Schule und ggf. an das Taxiunternehmen.

Pro Schuljahr können die Eltern ihre Kinder für maximal fünf ganze Schultage vom Unterricht dispensieren lassen; eine einfache Anfrage an die Klassenlehrkraft genügt. Dies ist für eine zusätzliche Ferienwoche oder Familienanlässe und Reisen ausserhalb der Ferienzeit usw. gedacht.

Wird im gleichen Schuljahr eine Anfrage für Dispensationen über das obige Mass hinaus gestellt, muss ein schriftliches Gesuch mit der Begründung für die zusätzliche Dispensation an die Schulleitung gerichtet werden.

Bei häufig wiederkehrenden Abwesenheiten wegen Krankheiten muss ein vom Hausarzt ausgestelltes Arztzeugnis an die Schule geschickt werden.

Bei auffallend häufigen Abwesenheiten des Kindes ohne erklärbare Ursache / ohne Arztzeugnis kann die Schule den Schulinspektor für die Sonderschulen des Kantons Bern informieren und die Eltern zu einem klärenden Gespräch in Anwesenheit des Schulinspektors aufbieten.

Förderplanung

Grundlegende Gedanken zur Förderplanung

Leben ist Entwicklung, dies ist im Kindesalter noch besser sichtbar als im Erwachsenenalter. Als Schule haben wir den grundlegenden Auftrag, unsere Schülerinnen und Schüler zu schulen (unterrichten), ihre weitere Entwicklung anzuregen, ihre Kompetenzen auf allen Lebensgebieten zu fördern.

1. Vorbereitung: 

Jeder Fördermassnahme geht die Beobachtung und ihre Auswertung voraus: wo steht das Kind im Moment? Welches ist ein nächster Entwicklungsschritt? Welche Fähigkeit kann das Kind als nächstes entwickeln? – Dies ist die Diagnose, die Standortbestimmung. Auf Grund dieser Erkenntnis erfolgt die Festsetzung einer heilpädagogischen oder therapeutischen Massnahme.

2. Durchführung:

Der Handlungsfreiraum bei der Durchführung ist eine Voraussetzung, um auf den Schüler, die Schülerin individuell eingehen und situationsgerecht und geistesgegenwärtig handeln zu können. Die Basis ist die Beziehung zwischen Kind und Erziehendem.

3. Reflexion, Auswertung:

Die Frage nach der Wirksamkeit der getroffenen Massnahme muss unbedingt gestellt werden. Eine sorgfältige Evaluation, bei der ehrlich über Erfolg und Misserfolg berichtet wird, fördert eine offene Lern- und Fehlerkultur. Die Resonanz von aussen (von weiteren Kreisen), namentlich der Eltern, wird dabei mit einbezogen.

Zusammenfassung: Der Dreischritt von Vorbereitung, Durchführung, Auswertung vertieft die heilpädagogische und therapeutische Fachlichkeit der Schule. Übersicht und zeitlicher Ablauf der Förderplanung befindet sich im Anhang der Elternmappe.

Instrumente der Förderplanung:

  • Kinder- und Therapiebesprechung
  • Schulbericht
  • Elternstandortgespräche
  • Klassenstandortgespräche
  • Besondere Massnahmen

Pädagogisches Konzept

Die Klassen werden möglichst altersgemäss und nicht nach Leistungsvermögen zusammengestellt. Klassenübergreifende Förderarbeiten und Projekte können jedoch vorgesehen werden. So kann mit dem Lehrplan (siehe Förderplanung) auf die altersbedingten Entwicklungsschritte der Kinder Rücksicht genommen werden.

Die Kindergartengruppen und Schulklassen werden von einer in Heilpädagogik ausgebildeten Lehrkraft geführt. Pro Kindergarten und Schulklasse hilft eine Praktikantin mit. Während der täglichen Schul- und Betreuungszeit (ausser dem Fachunterricht und den Therapien) liegt die Aufsichtspflicht bei den KindergärtnerInnen und KlassenlehrerInnen. So kann eine personell gleich bleibende Betreuung gewährleistet werden.

Das Unterrichtsangebot wird durch Fachlehrkräfte für Eurythmie, Musik, Sprache, Werken, Handarbeiten, Kochen und Gartenbau vervollständigt. Die Fachlehrkräfte unterrichten klassen- oder gruppenweise und im Einzelunterricht.

Dem Schularzt/der Schulärztin kommt im pädagogischen Konzept eine wichtige Rolle zu: Er/Sie nimmt an Kinderbesprechungen teil, untersucht die Kinder periodisch sowie bei Eintritt in und Austritt aus der Schule und berät Lehrkräfte und Eltern individuell. Ansonsten sind die Eltern jedoch in der Arztwahl frei.

Die Gesundheitserziehung ist ein integraler Bestandteil der schulischen Arbeit. Der geschlechterspezifische Schutz wird gewährleistet, das Geschlechtsbewusstsein gefördert. Wir dulden keine sexuelle Ausbeutung, keinen Missbrauch und keine anderen Grenzverletzungen.

Die Schule ist im Übrigen auch offen für integrative Modelle, soweit diese im Interesse des Kindes sinnvoll erscheinen und von den Eltern gewünscht werden. Lösungen sind im Einzelfall in gegenseitiger Absprache zu treffen und müssen von der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern (GEF) genehmigt werden.

Leitbild

Aufgabe

Unser Anliegen ist eine umfassende wie differenzierte Entwicklung der Individualität der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf, sog. Seelenpflege bedürftige Menschen. Ziel der Betreuung, Schulung und Förderung ist ein individueller ressourcenorientierter Entwicklungsprozess anzuregen, sowie eine weitgehende Autonomie, Integration und Teilhabe an unserer Gesellschaft.

Wir achten die Individualität und verhelfen dieser zu einer freien, differenzierten Entwicklung.

Grundlagen

Wir arbeiten nach den anthroposophischen und den allgemein anerkannten heilpädagogischen und therapeutischen Grundlagen und den Erkenntnissen aus Lehre und Forschung. Der Lehrplan der Volkschule, der Lehrplan der Rudolf Steiner Schulen und der Bildungsplan der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern sind weitere methodische und didaktische Grundlagen.

Wir erweitern und vertiefen unser fachliches Wissen und Verständnis für die Kinder und Jugendlichen kontinuierlich.

Zusammenarbeit mit den Eltern/der gesetzlichen Vertretung

Die Zusammenarbeit mit den Eltern, Angehörigen und weiteren involvierten Personen und Fachstellen erfolgt auf einer partnerschaftlichen Ebene.

Wir wollen ein möglichst tragfähiges soziales Netz für die Kinder und Jugendlichen schaffen.

Weiterbildung und Ausbildung

Kontinuierliche interne und externe Weiterbildung der Mitarbeitenden ist eine Voraussetzung für unsere Arbeit. Wir bieten Ausbildungsplätze im heilpädagogischen Bereich an.

Wer sein heilpädagogisches Handeln stets reflektiert, kann die Entwicklung anderer Menschen im individuellen und sozialen Leben fördern und begleiten.

Schulführung und Schulverwaltung

Der Vorstand, die Schulleitung und das Kollegium führen und verwalten die Schule durch eine klare Aufgaben-, Kompetenz- und Verantwortungszuweisung. Mit transparenten Grundsätzen und vorausschauender Flexibilität streben wir ein Klima der Stabilität und des Vertrauens an.

Wir wollen gemeinsam ein freudiges Lernklima schaffen.

Zusammenarbeit mit den Eltern

Für das Schulganze ist die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Eltern und deren Mitwirkung an den Schulaktivitäten auch ausserhalb der Schulzeiten (Sommerfest, Elternveranstaltungen, Weihnachtsspiele, Quartalsabschlüsse, Konzerte, Öffentlichkeitsarbeit) von grosser Bedeutung. Schulbesuche der Eltern sind nach vorgängiger Absprache erwünscht.

Das Elternforum bietet interessierten Eltern eine Plattform, sich über die Gemeinschaft betreffende sowie ideelle Themen auszutauschen und daraus entstehende Anliegen in die Schule einzubringen. Das Elternforum ermöglicht es, das bestehende soziale und wirtschaftliche Netzwerk der Schule auszubauen und dadurch zusätzliche Ressourcen für den Schulbetrieb zugänglich zu machen. Im Weiteren unterstützt das Elternforum die Schulleitung und das Kollegium, indem es zum Beispiel bei Schulanlässen bestimmte Aufgaben übernimmt.

Im Rahmen der Elternarbeit führt die Schule folgende Anlässe durch:

  • Klassen- und Kindergartenelternabende
  • Kinder- und Therapiebesprechungen
  • Elterngebärdenabende
  • Gesamt-Elternveranstaltung
  • Besichtigungen von weiterführenden Institutionen
  • nach Möglichkeit fachspezifische Elternveranstaltungen

Im Rahmen der Elterngespräche ist es uns ein Anliegen einen regelmässigen Austausch mit den Eltern zu pflegen und Rückmeldungen zu erhalten. Mindestens einmal pro Jahr findet ein Elternstandortgespräch statt. Dieses wird als Gesprächsnotiz festgehalten. Nach Absprache können SchülerInnen der Werkklasse in die Gespräche einbezogen werden. Auch ausserhalb dieser Elternstandortgespräche sollen allfällige Konflikte einer raschen Lösung zugeführt werden. Weitere Informationen siehe Elternmappe.

Hinweise

Die Daten enthalten den letzten Schultag und letzten Ferientag
Schulschluss am Freitag ist jeweils um 11.00

Die Ferien richten sich nach der Ferienordnung der Stadt Bern mit einer zusätzlichen Ferienwoche im Frühjahr (vom Schulinspektor bewilligt). Die Eltern werden im Voraus hierüber informiert.

Unterrichtsfrei sind:
Nachmittag Zibelemärit
Nachmittag 1. Mai
Freitag nach Auffahrt

Den Ferienkalender als PDF finden Sie hier

Schulbesuch / Anmeldung

Möchten Sie unsere Schule kennen lernen?
Haben Sie Fragen betreffend Einschulung Ihres Kindes?

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf per Mail oder telefonisch.

Wir freuen uns Sie kennenzulernen.

André Engel, Schulleitung
Elisabeth Peter, Schulleitung

Christophorus Schule Bern
Heilpädagogische Tagesschule
Wegmühlegässli 103
3065 Bolligen
Tel. 031 917 50 10
Email: info@christophorus-schule.ch

Elternseite

Der Eintritt ihres Kindes in den Kindergarten ist für die Eltern oft mit vielen Unsicherheiten verbunden: Ist das der richtige Platz für mein Kind? Wie fügt es sich in die Gruppe der Kinder ein? Wie nehmen diese es auf? Hat es Heimweh nach der Mama? – Kinder und Eltern bauen in dieser Zeit eine tragfähige Beziehung zu der Kindergärtnerin und den andern Kindern, aber auch zu den Eltern dieser Kinder auf, Beziehungen, welche oft durch die ganze Schulzeit hindurch tragend bleiben können.

Beim Übertritt in die erste Klasse müssen viele dieser Fragen zu Recht noch einmal geprüft werden. Zudem verändern sich die Kinder oft um das 7. Altersjahr herum noch einmal stark, so dass die neue Klassenlehrkraft und die Eltern sich gemeinsam finden müssen, im Umgang mit der neuen Situation.

Die Schuljahre 3 bis 6 sind normalerweise die ruhigsten und stabilsten für die Kinder, LehrerInnen und Eltern. Konsequent und stetig wird gearbeitet, gelernt, gefördert. Schöne Entwicklungsschritte werden möglich. An regelmässigen Elternabenden, aber auch in den Kinder- und Therapiebesprechungen finden sich Eltern, LehrerInnen und TherapeutInnen sowie Schularzt/-ärztin in gemeinsamen Gesprächen. Die Verbindung mit der ganzen Schule wird für die Eltern an den Jahresfesten wie auch an den Elterntagen möglich. Schon jetzt werden die Eltern eingeladen, an den regelmässig stattfindenden Führungen in sogenannt weiterführenden Institutionen, welche Arbeits- und Wohnplätze für die Zeit nach der Schulzeit anbieten, teilzunehmen.

Das Lebensalter der Pubertät führt dann vielleicht wieder zu etwas mehr Turbulenzen. Zudem treten in den oberen Schuljahren die Fragen nach der Selbständigkeit der Jugendlichen, nach dem weiteren Lebensweg, nach möglichen, dem Jugendlichen und der Familie entsprechenden Arbeitsplätzen nach der Schulzeit in den Vordergrund. Eine IV-Berufsberaterin sowie die LehrerInnen der Werkklasse helfen auf dem Weg zu diesen Entscheiden. 

Für fremdsprachige Eltern bietet unsere Schule in verschiedenen Sprachen Übersetzungshilfen an.