Pädagogisches Konzept

Die Klassen werden möglichst altersgemäss und nicht nach Leistungsvermögen zusammengestellt. Klassenübergreifende Förderarbeiten und Projekte können jedoch vorgesehen werden. So kann mit dem Lehrplan (siehe Förderplanung) auf die altersbedingten Entwicklungsschritte der Kinder Rücksicht genommen werden.

Die Kindergartengruppen und Schulklassen werden von einer in Heilpädagogik ausgebildeten Lehrkraft geführt. Pro Kindergarten und Schulklasse hilft eine Praktikantin mit. Während der täglichen Schul- und Betreuungszeit (ausser dem Fachunterricht und den Therapien) liegt die Aufsichtspflicht bei den KindergärtnerInnen und KlassenlehrerInnen. So kann eine personell gleich bleibende Betreuung gewährleistet werden.

Das Unterrichtsangebot wird durch Fachlehrkräfte für Eurythmie, Musik, Sprache, Werken, Handarbeiten, Kochen und Gartenbau vervollständigt. Die Fachlehrkräfte unterrichten klassen- oder gruppenweise und im Einzelunterricht.

Dem Schularzt/der Schulärztin kommt im pädagogischen Konzept eine wichtige Rolle zu: Er/Sie nimmt an Kinderbesprechungen teil, untersucht die Kinder periodisch sowie bei Eintritt in und Austritt aus der Schule und berät Lehrkräfte und Eltern individuell. Ansonsten sind die Eltern jedoch in der Arztwahl frei.

Die Gesundheitserziehung ist ein integraler Bestandteil der schulischen Arbeit. Der geschlechterspezifische Schutz wird gewährleistet, das Geschlechtsbewusstsein gefördert. Wir dulden keine sexuelle Ausbeutung, keinen Missbrauch und keine anderen Grenzverletzungen.

Die Schule ist im Übrigen auch offen für integrative Modelle, soweit diese im Interesse des Kindes sinnvoll erscheinen und von den Eltern gewünscht werden. Lösungen sind im Einzelfall in gegenseitiger Absprache zu treffen und müssen von der Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern (GEF) genehmigt werden.