Förderplanung

Grundlegende Gedanken zur Förderplanung

Leben ist Entwicklung, dies ist im Kindesalter noch besser sichtbar als im Erwachsenenalter. Als Schule haben wir den grundlegenden Auftrag, unsere Schülerinnen und Schüler zu schulen (unterrichten), ihre weitere Entwicklung anzuregen, ihre Kompetenzen auf allen Lebensgebieten zu fördern.

1. Vorbereitung: 

Jeder Fördermassnahme geht die Beobachtung und ihre Auswertung voraus: wo steht das Kind im Moment? Welches ist ein nächster Entwicklungsschritt? Welche Fähigkeit kann das Kind als nächstes entwickeln? – Dies ist die Diagnose, die Standortbestimmung. Auf Grund dieser Erkenntnis erfolgt die Festsetzung einer heilpädagogischen oder therapeutischen Massnahme.

2. Durchführung:

Der Handlungsfreiraum bei der Durchführung ist eine Voraussetzung, um auf den Schüler, die Schülerin individuell eingehen und situationsgerecht und geistesgegenwärtig handeln zu können. Die Basis ist die Beziehung zwischen Kind und Erziehendem.

3. Reflexion, Auswertung:

Die Frage nach der Wirksamkeit der getroffenen Massnahme muss unbedingt gestellt werden. Eine sorgfältige Evaluation, bei der ehrlich über Erfolg und Misserfolg berichtet wird, fördert eine offene Lern- und Fehlerkultur. Die Resonanz von aussen (von weiteren Kreisen), namentlich der Eltern, wird dabei mit einbezogen.

Zusammenfassung: Der Dreischritt von Vorbereitung, Durchführung, Auswertung vertieft die heilpädagogische und therapeutische Fachlichkeit der Schule. Übersicht und zeitlicher Ablauf der Förderplanung befindet sich im Anhang der Elternmappe.

Instrumente der Förderplanung:

  • Kinder- und Therapiebesprechung
  • Schulbericht
  • Elternstandortgespräche
  • Klassenstandortgespräche
  • Besondere Massnahmen