Kaleidoskop Nr. 66,

Kaleidoskop Nr. 66

Liebe Eltern, Liebe Leser und Leserinnen
Liebe Freunde der Christophorus Schule Bern
Covid-19 hat auch vor unseren Türen nicht Halt gemacht. Von einem Tag auf den anderen mussten sich alle an eine völlig neue Situation gewöhnen. Nichts war wie vorher. Die Schüler und Schülerinnen blieben zu Hause. Die Eltern mussten die volle Betreuung der Kinder übernehmen, und ihnen möchten wir an dieser Stelle unseren besonderen Dank und vor allem unseren grossen Respekt aussprechen. Wir können nur ahnen, was es bedeutet, neben einem Kind mit besonderen Bedürfnissen noch eine Familie und einen Haushalt zu betreuen. Nebenbei noch zu arbeiten (im Homeoffice, im Verkauf, in der Pflege usw.) und dem allen gerecht zu werden. Das erfordert ein enormes Engagement, viel Kraft und sehr viel Arbeit von allen Beteiligten. Deshalb nochmals im Namen der ganzen Schule, aber auch der Kinder und Jugendlichen, ein grosses Dankeschön allen Müttern, Vätern,
Geschwistern und allen Betreuern und Betreuerinnen, die sich in dieser
schwierigen Zeit ganz in den Dienst ihrer Kinder gestellt haben.

Durch die Schliessung der Schule wurden auch die Lehrer und Lehrerinnen vor neue Herausforderungen gestellt. Fantasie war gefragt. Dank der digitalen Möglichkeiten erschlossen sich neue Wege. Kurze Videosequenzen, Sprachnachrichten, viele Fotos und Whatsapp-Nachrichten gingen hin und her. So gelang die  Kommunikation zwischen Schülern und Lehrern zwar auf ungewohnte, aber nicht umso weniger herzliche Art und Weise. Hinter den Fronten wurde viel und intensiv gearbeitet. Die Organisation und das Management der ganzen Schule liefen auf Hochtouren. Alle waren engagiert und vor Ort, oder zu Hause in unterschiedliche Prozesse und Arbeiten eingebunden. Alle hatten etwas zu tun. Langweilig war es nie – aber der soziale Kontakt und die Begegnungen mit den Schülern und Kollegen fehlten uns doch sehr. Deshalb waren alle froh, als am 11. Mai 2020 der Schulbetrieb wieder aufgenommen werden konnte. Langsam stellte sich wieder so etwas wie «Normalität» ein, wenn auch mit einigen Bedenken und viel Ungewissheit. Das Schutzkonzept der Schule diente und dient nach wie vor als Richtlinie und wird gewissenhaft eingehalten. Die Schüler und Schülerinnen sind zu wahren «Corona-Helden» geworden. Sie wissen genau, worauf sie achten müssen und halten die Regeln nach bestem Wissen und Gewissen ein.

Die ungewohnte Situation hat den Schulalltag aus den Bahnen geworfen. Geplante Aktivitäten wie der Zirkus «Wunderplunder», das Sommerfest, die Jahresversammlung und viele kleine und grössere Feste und Feierlichkeiten konnten nicht durchgeführt werden. Auch der Jahresbericht 19/20 und das Kaleidoskop Nr. 66 mussten auf die Jahresversammlung, die am 3. September 2020 endlich stattgefunden hat, warten. Aber jetzt, kurz vor den Herbstferien ist es so weit und wir freuen uns, Ihnen das fertige Exemplar präsentieren zu können. Viel Spass beim Lesen und vielen herzlichen
Dank für Ihre Unterstützung während der letzten Monate.
Für das Redaktionsteam
Susanna Allemann