Die
Klassen werden altersgemäss und nicht nach Leistungsvermögen
zusammengestellt. Klassenübergreifende Förderarbeit und Projekte
können jedoch vorgesehen werden. So kann mit dem Lehrplan auf die
altersbedingten Entwicklungsschritte der Kinder Rücksicht genommen
werden.
Als
Grundlage für die schulische Arbeit mit seelenpflegebedürftigen
(sogenannt geistig behinderten) Kindern und Jugendlichen dient der Lehrplan
der Rudolf Steiner Schulen, der Heilpädagogische Kurs von Rudolf
Steiner, der Bildungsplan der GEF sowie Erkenntnisse der allgemeinen
pädagogischen und heilpädagogischen Lehre und Forschung.
Die
Betreuung von Kindern und Jugendlichen im Rahmen von integrativen Schulungsformen
in Zusammenarbeit mit Regelschulen ist ebenfalls möglich. Das Einzugsgebiet
umfasst die Stadt Bern und die umliegenden Gemeinden.
Kindergarten,
Schulklassen und Werkklassen werden von einer in Heilpädagogik
ausgebildeten Lehrkraft geführt.
Pro Kindergarten, Schulklasse und Werklasse hilft ein/eine PraktikantIn
mit. Während der täglichen Schul- und Betreuungszeit (ausser
dem Fachunterricht und den Therapien) liegt die Aufsichtspflicht bei
der KindergärtnerIn und den Klassenlehrkräften. So kann eine
personell gleich bleibende Betreuung gewährleistet werden.
Für
die ganze Schule nehmen die Feiern zu den Jahresfesten einen wichtigen
Raum ein.
Es
werden in jedem Jahr (obligatorische) Schullager durchgeführt.
Für
unsere SchülerInnen findet auf Wunsch der Eltern ein katholischer
und ein reformierter Religionsunterricht an der Schule statt.
Fachunterricht
und Therapien
In den verschiedenen Fachunterrichten – Musik, Sprache, Eurythmie,
Malen, Plastizieren/Werken – werden innerhalb der Klasse fachliche
Fähigkeiten und Techniken auf einem bestimmten Gebiet erlernt.
Die Ziele entsprechen dem Lehrplan für die einzelnen Klassen.
In den unten beschriebenen Therapien, wo die Kinder einzeln oder in
ganz kleinen Gruppen erfasst werden, arbeiten der/die Therapeutin mit
diesen Fähigkeiten auf einem dem individuellen Kind, seinen Möglichkeiten
und Beeinträchtigungen entsprechenden Niveau zu seiner ganz speziellen
Förderung. Die Ziele der Therapien werden in den Kinder- und Therapiebesprechungen
gemeinsam mit dem Schularzt/der Schulärztin festgelegt. Die Eltern
nehmen an diesen Besprechungen teil. Ausserdem wird eine Einzelförderung
in mehr schulischen Fächern angeboten (z.B. Lesen, Schreiben, aber
auch feinmotorische Förderung, Durchführung von sinnvollen
Handlungsabläufen usw.) 
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