Der
Eintritt ihres Kindes in den Kindergarten ist für die Eltern oft
mit vielen Unsicherheiten verbunden: Ist das der richtige Platz für
mein Kind? Wie fügt es sich in die Gruppe der Kinder ein? Wie nehmen
diese es auf? Hat es Heimweh nach der Mama? – Kinder und Eltern
bauen in dieser Zeit eine tragfähige Beziehung zu der Kindergärtnerin
und den andern Kindern, aber auch zu den Eltern dieser Kinder auf, Beziehungen,
welche oft durch die ganze Schulzeit hindurch tragend bleiben können.
Beim Übertritt in die erste Klasse müssen viele dieser Fragen
zu Recht noch einmal geprüft werden. Zudem verändern sich
die Kinder oft um das 7. Altersjahr herum noch einmal stark, so dass
die neue Klassenlehrkraft und die Eltern sich gemeinsam finden müssen
im Umgang mit der neuen Situation.
Die
Schuljahre 3 bis 6 sind normalerweise die ruhigsten und stabilsten für
die Kinder, LehrerInnen und Eltern. Konsequent und stetig wird gearbeitet,
gelernt, gefördert. Schöne Entwicklungsschritte werden möglich.
An regelmässigen Elternabenden, aber auch in den Kinder- und Therapiebesprechungen
finden sich Eltern, LehrerInnen und TherapeutInnen sowie Schularzt/-ärztin
in gemeinsamen Gesprächen. Die Verbindung mit der ganzen Schule
wird für die Eltern an den Jahresfesten wie auch an den Elterntagen
möglich.
Schon
jetzt werden die Eltern eingeladen, an den regelmässig stattfindenden
Führungen in sogenannt weiterführenden Institutionen, welche
Arbeits- und Wohnplätze für die Zeit nach der Schulzeit anbieten,
teilzunehmen.
Das
Lebensalter der Pubertät führt dann vielleicht wieder zu etwas
mehr Turbulenzen. Zudem treten in den oberen Schuljahren die Fragen
nach der Selbständigkeit der Jugendlichen, nach dem weiteren Lebensweg,
nach möglichen, dem Jugendlichen und der Familie entsprechenden
Arbeitsplätzen nach der Schulzeit in den Vordergrund. Eine IV-Berufsberaterin
sowie die LehrerInnen der Werkklasse helfen auf dem Weg zu diesen Entscheiden. 
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